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KRANKHEITEN BEIM BUCHSBAUM

Der bei uns heimische Buchs (Buxus sempervirens), stolze Zierde vieler Bauerngärten, Parkanlagen und Friedhöfe in Gefahr. Zu schaffen macht ihm ein aus dem asiatischen Raum stammender Kleinschmetterling. Erstmals trat der aus China, Japan und Korea eingeschleppte Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis) in Europa im Jahre 2007 in Weil am Rhein in Baden-Württemberg auf. Von dort aus wanderte er nach Basel und weiter in den Kanton Baselland.          Mittlerweile hat er sich in der ganzen Deutschschweiz ausgebreitet. Drei Jahre nach Auftauchen - vermutlich gelangte er durch den Pflanzenhandel nach Europa - ist er auch durch gezielte Bekämpfung nicht ausgerottet. Dies nicht zuletzt, da viele Gartenbesitzer nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben, ja oftmals nur wahrnehmen, dass eine Pflanze eingeht und diese anschliessend unsachgemäss entsorgen. Dabei überlebt der Schädling und kann sich ungehindert weiter vermehren.

  

Schadbild

Bei einem Befall sind anfänglich kaum Frassschäden sichtbar, da sich die Raupe im Innern der Pflanze bewegt. Hier ist sie durch die dichte Verzweigung gut geschützt. Erreicht sie jedoch die Peripherie, werden die Schäden unweigerlich sichtbar. Stark befallen Buchsbäume verfärben sich in wenigen Wochen hellbeige. Bei den Blättern sind durch den Frass nur noch Blattrippen oder Blattstile vorhanden. Nachdem diese vollständig abgefressen wurden, machen sich die Raupen über die grüne Rinde oder gar Zweige her.

Dabei wird die Pflanze in Gespinste gehüllt. Die immergrüne Pflanze ist dem Stress kaum gewachsen und geht ein. Gelegentlich wird das Schadbild mit dem Buchsbaumtriebsterben verwechselt, welches  durch den Pilz (Cylindrocladium buxicola) hervorgerufen wird. Auch hier verkahlen die Triebe, jedoch beginnt dies an den Triebspitzen und nicht im Innern der Pflanze. Zudem fehlen die typischen Gespinnste. Ein weiterer Schädling ist der Buchsbaumblattfloh (Psylla buxi). Er hinterlässt verkrüppelte und eingerollte Blätter. Auch hier fehlen die Gespinste.

 


Erkennungsmerkmale der Raupe

Die Raupe zeigt eine gelbe bis dunkelgrüne Färbung mit schwarzer Kopfkapsel. In Längsrichtung ist sie mit zwei schwarzen, weiss gerahmten Streifen sowie schwarzen Punkten, mit feinen weissen Haaren gezeichnet. Sie ist meist von einem Gespinst umgeben. Nach vierwöchigem Raupenstadium – sie wird dabei bis zu 5 cm lang - verpuppt sich diese gut geschützt in ihrem Gespinst. Aus der ca. 2 cm langen, dunkelgrünen mit schwarzgelbem Muster gezeichneten Puppe schlüpft nach ungefähr einer Woche ein Kleinschmetterling mit langen Fühlern und weissen bis gräulichen, dunkelbraun geränderten Flügeln, die teilweise rosa schimmern.

In seltenen Fällen sind sie komplett dunkelbraun mit weissen Punkten. Der Kleinschmetterling sitzt immer auf der Unterseite der Blätter, oft auch auf anderen Pflanzen wie beispielsweise Hainbuche. Nähern sich Personen, fliegt er sofort auf, wobei er ein guter und schneller Flieger ist. Seine Lebensdauer beträgt nur etwa acht Tage. Währenddessen sucht er neue, nicht befallene Buchsbäume und legt dort seine Eier ab. Diese sind zuerst gelblich. Später werden schwarze Punkte sichtbar, der Kopf der Raupe. Nach wenigen Tagen schlüpft diese. Zunächst auch gelblich, hinterlässt sie schon bald Frassspuren an Blättern und Zweigen sowie helle Kotkrümel an Blättern und in den Gespinsten. Mit diesem schützt sie sich und später verpuppt sie sich meist auch ungestört darin.

Das Gespinst gleicht farblich einem Spinnennetz, und da auch Spinnen gerne ihr Netz über den Buchs legen, ist es durchaus möglich, dass das Gespinst des Buchsbaumzünslers mit dem einer Spinne verwechselt wir. Dieses tritt jedoch im Gegensatz zu dem Spinnennetz überall an der Pflanze auf, vor allem im Innern und auch im Winter, wenn die Zünslerpuppe wie auch die Raupe hier überwintert. Dies ist jedoch auch an anderen Pflanzen in unmittelbarer Nähe möglich. Die Entwicklung stockt bei ca. 7 °C. Je nach Witterung, beginnt die Raupe schon im zeitigen Frühjahr wieder mit der Nahrungsaufnahme. 

  


Früherkennung und Bekämpfung

Zur Früherkennung ist eine wöchentliche Kontrolle der Pflanzen erforderlich, wobei diese mit den Händen behutsam auseinandergedrückt werden. Kleinere Populationen entfernt man, indem sie von Hand abgelesen werden. Da die Raupen empfindlich auf Lärm reagieren, können sie auch abgeklopft werden, oder man spritzt die Büsche vorsichtig mit einem starken Wasserstrahl aus.

Eine vorab ausgelegte Decke oder Folie erleichtert das Aufsammeln. Anschliessend werden die Raupen unbedingt in jedem Fall in einem gut verschlossenen Plastiksack mit dem Hauskehricht entsorgt. Ebenfalls werden von Eigelegen besiedelte Blätter entfernt und auf die gleiche Weise entsorgt. Ist der Buchs stärker befallen, empfiehlt sich zusätzlich ein Spritzmittel. Erhältlich ist ein biologisches Bakterienpräparat (Bacillus thuringiensis), das von den Raupen aufgenommen wird und eine tödlich verlaufende Darmerkrankung auslöst. Diese Präparat schont Nützlinge, ist jedoch nur bei jungen Raupen wirksam. Ältere Raupen können mit einem ebenfalls nützlingsschonenden Produkt auf der Basis von Pyrethrum bekämpft werden.

Stehen viele oder grosse Buchsbäume mit Befall im Garten, sollte unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden. Zusätzlich können Nützlinge wie Bienen oder andere Insekten vernichtet sowie andere Pflanzen in unmittelbarer Nähe geschädigt werden. Der Fachhandel berät Sie in allen Fällen gerne. Weiterhin sollten auch Besitzer von Buchspflanzen in der Nachbarschaft informiert und neue Pflanzen, wenn überhaupt, nur in Fachgärtnereien gekauft werden. Eine weitere, wichtige Massnahme ist, die Pflanzen mit ausreichend Nahrung zu versorgen, vor allem dann, wenn man diese in Töpfen hält. Eine ungenügend versorgte Pflanze ist eindeutig anfälliger auf Schädlinge und Krankheiten.  


  

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